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Gießen 24.11.11
Die Herrieder Breitband-Genossenschaft wurde im Rahmen des Kongresses „Kommunale Kooperation: Regionales Zukunftsmanagement” für ihr zukunftsweisendes Konzept mit dem renommierten und bundesweit anerkannten GenoFutura Award 2011 ausgezeichnet.

Die Laudatio hielt der Initiator des Kongresses Prof. Dr. Wolfgang George persönlich. Er würdigte die zukunftsweisende Konzeption des Herrieder Projektes und betonte die Vorteile des genossenschaftlichen Modells für die Bürger.
Vorstand Ralph Müller griff diesen Punkt in seiner Danksagung auf und zitierte Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der schon vor über 150 Jahren mit der Aussage: „Das Geld des Dorfes dem Dorfe” auf die hohe regionale Wertschöpfung des Genossenschaftsmodells hingewiesen hat. Ferner wies er darauf hin, dass wenn man den ländlichen Raum auf Dauer lebenswert erhalten will, kein Weg daran vorbei geht, alle Bürger mit einer schellen Breitbandverbindung zu versorgen. Da die großen Anbieter dazu nicht bereit waren, gab es keine andere Chance, als die Dinge selbst in die Hand zu nehmen um etwas zu bewegen. Das Genossenschaftsmodell bietet eine größtmögliche Beteiligung der Bürger vor Ort. Zudem sichertes den Mitgliedern ihren Anteil an der regionalen Wertschöpfung. Die Mitgliederzahlder Genossenschaft hat sich seit der Gründungsversammlung auf nun über 250 schon mehr als verdoppelt. Fast täglich kommen neue Mitglieder hinzu, weil die Bürger erkennen, dass es um ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder geht. Erfreulicherweise beteiligen sich auch mehr und mehr ortsansässige Unternehmen, weil auch denen die Bedeutung der Breitbanderschließung für den Standort bewusst ist. Besonders freute sich der Vorstand darüber, dass das Herrieder Projekt so eine hohe überregionale Aufmerksamkeit erfährt und selbst die Jury des GenoFutura Awards überzeugt hat.
23.11.11
Auf vielfachen Wunsch haben wir unseren Bandbreiten- Geschwindigkeits-Test wieder online gestellt. Sie finden ihn unter der Rubrik » Geschwindigkeit im Vergleich.
18.11.2011
Der Vorstand gibt bekannt, dass der Gegenwert der bis jetzt gezeichneten Anteile bis Ende des Monats, von den im Beitrittsformular angegebenen Konten, per Lastschrift eingezogen wird.
Alle Mitglieder werden per Brief informiert.
03.11.2011
Voraussichtlich bereits im November werden die ersten Arbeiten zum Bau eines örtlichen Glasfasernetzes zur Breitbandversorgung der Kernstadt und der Ortsteile beginnen. Darüber informierte jetzt der Vorstandsvorsitzende der FWR Breitband Herrieden eG, Johann Buckel. Damit die Stadt Herrieden und der umliegende ländliche Raum ihren Anschluss an die digitale Technik nicht verlieren, wurde im Juli die Bürgergenossenschaft FWR Breitband Herrieden eG zum Bau eines eigenen Glasfaserkabelnetzes gegründet, erinnerte Johann Buckel.
Als erste Hürde habe es nach der offiziellen Gründung gegolten, die Genehmigung des Bayerischen Genossenschaftsverbandes zu bekommen. Hierzu war unter anderem nachzuweisen, dass das Stammkapital der Mitglieder sicher geführt und wirtschaftlich verwaltet wird. Dieser Nachweis konnte nun mit Hilfe eines Fachbüros geführt werden. Durch eine Optimierung der Leitungsführung konnten die Tiefbauarbeiten zudem genau vorkalkuliert und somit eine nochmalige Kostenreduzierung erreicht werden. Diese Kosten wurden mit dem Ertrag aus den aktuell rund 2.000 Anschlussverträgen in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung zusammengeführt. Diese habe eine baldige Kostendeckung und Eintritt in die Gewinnphase ergeben, so Buckel. Daraufhin wurde vom Genossenschaftsverband in einem Gutachten der FWR Breitband Herrieden eG die Zulassung erteilt. Nach der notariellen Gründung hat daraufhin das Ansbacher Amtsgericht die Genossenschaft ins Register unter Nr. GnR 181 eingetragen. Dies bedeute, dass die FWR Breitband Herrieden eG nun rechtsfähig sei, erläuterte Buckel.
All den Bürgern, die bereits auf den Baubeginn warten, könne er nun sagen, dass voraussichtlich noch im November mit den ersten Arbeiten zur Verlegung des Glasfasernetzes begonnen werden solle.
Die Stammkapitaleinlage der Stadt Herrieden und der aktuell rund 260 Genossenschaftsmitglieder bilde den Grundstock für das örtliche Breitbandnetz. In der Diskussion sei zudem der Anschluss mehrerer Ortsteile der Nachbarkommunen Feuchtwangen und Bechhofen. Zusätzliche Mitglieder würden aber weiterhin zur Verbesserung des Stammkapitals gesucht, teilte Buckel mit. Interessenten könnten sich dazu bei der Stadt, den Vorstandsmitgliedern der Genossenschaft oder den örtlichen Beiräten aus den Gemeindeteilen informieren.
Denn durch eine weitere Beteiligung der Herrieder Bürger, so Buckel, werde eine noch bessere Wirtschaftlichkeit erreicht, da dann eine geringere Kreditaufnahme zur Realisierung des Vorhabens erforderlich sei. Hier helfen auch die Ansbacher RV-Gewerbebank und die Sparkasse, die mit ihrer Unterstützung ein Zeichen der regionalen Verbundenheit setzen. „Somit sind wir in der Lage, dieses Projekt zum Wohle unserer Bürger durchzuführen”, ist Buckel überzeugt.
18.10.2011
Die Vereinten Nationen haben 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Bundespräsident Christian Wulff würdigt in seinem Grußwort die Genossenschaften als .„stabile und verlässliche Partner.” und findet, dass „Genossenschaften ein Gewinn für alle sind, weil sie neben der Mitgliederförderung auch Verantwortung für die Menschen in den Regionen übernehmen.”
» Grußwort von Bundespräsident Christian Wulff zum Jahr der Genossenschaften
Quelle: Genossenschaftsverband Bayern, www.gv-bayern.de» Haben Sie noch Fragen zum Thema Breitband? Antworten finden Sie hier!
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